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Herzlich willkommen in der Martin-Luther-Gemeinde zu Hamburg-Alsterdorf

In der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Martin-Luther zu Hamburg-Alsterdorf begegnen und engagieren sich viele Menschen unterschiedlichen Alters. Miteinander Gottesdienst feiern gehört zu unserer Gemeinde wie das Amen in der Kirche. Uns tragen die biblischen Überlieferungen, die Weisheit der Liturgie und die Melodien der Choräle. Das müssen wir nicht erfinden.

Wir finden unseren Feier-Raum, in dem wir unser Leben mit diesen überlieferten Traditionen ins Gespräch bringen. In jedem Gottesdienst steigen wir ein in eine Zeit mit Gott. Kleine und große Leute erleben im gemeinsamen Feiern den Raum, die Gemeinschaft, den anderen Blick und manchmal auch Gott.

In unserer Kirche spielt die Kirchenmusik eine große Rolle. Chorkonzerte mit unseren Kantoreien, Kindermusicalaufführungen, Orgelmatineekonzerte oder Konzerte mit namhaften Musikern und Solisten aus unserer Region versprechen ein abwechslungsreiches Programm.

Alle Termine finden Sie hier

Jahresthema 2018 in der Martin-Luther-Gemeinde, Alsterdorf

Abendmahl – Prost Mahlzeit?!

Manch einen beschleicht das Gefühl der Unsicherheit, wenn zum Abendmahl eingeladen wird: Wein oder Saft – was gibt es wo? Und wie: Tunken oder trinken?

Verstohlener Blick: Wie machen das die anderen?

Noch kniffeliger wird es in fremden Gemeinden:

Stehen oder knien? – Achtung, das Brot kommt! Auweia, ich muss es weiterreichen.

Aber wie lauteten noch einmal die Worte? Und wie werde ich diesen Einzelkelch nach dem Trinken wieder los?

Manch einer bleibt da lieber gleich in der Bankreihe sitzen. Aber ‚Sitzen bleiben‘ war schon zu Schulzeiten kein gutes Gefühl. Immerhin vermag schöne Orgelmusik bisweilen die inneren Stimmen zu übertönen, die da sagen: „Irgendwie gehörst du nicht wirklich dazu.“

„Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist!“ Eine große Verheißung trifft auf das Geschmackserlebnis Oblate.

Einzig das „Christe, du Lamm Gottes“ scheint in Stein gemeißelt, wird mit ein und derselben Melodie an so vielen Orten gesungen, und dabei würde manch einer gerade dieses liturgische Element so gern als Sündenbock für theologisch überholte Abendmahlsverständnisse in die Wüste schicken.

Kurzum: Wir als Martin-Luther-Team sehen Bedarf, über das Thema „Abendmahl“ nachzudenken – theologisch und liturgisch. Daher haben wir „Abendmahl“ als Jahresthema 2018 gewählt.

Wir haben Lust, theologisch zu diskutieren! Miteinander und mit Ihnen und Euch.

 Wir haben Lust zu experimentieren! Und freuen uns über Wagemut, Neugier und Tatendrang.

Und wir haben Lust zu feiern! Und das erst recht nicht allein.

Wir wollen das Abendmahl zu allen Zeiten im Kirchenjahr feiern und in ganz unterschiedlichen Formen. Fühlt es sich in der Passionszeit genauso an wie im Osterfestkreis? Im Sommer-Open-Air als

Tisch-Abendmahl genauso wie am Gründonnerstag?

Und wie erst bei der Konfirmation?

Wir haben Lust zu erkunden, wie das Abendmahl auf Menschen wirkt – mit Leib und Seele, Herz und Verstand, mit allen Sinnen und allen Generationen, mit Theologie und Musik, Kunst und Kultur.

Machen Sie mit? Wir würden uns freuen!

Pastorin Iris Schuh-Bode,Nicola Bergelt,Pastorin Sandra Peters-Hilberlingund Pastorin Nina Heinsohn,

Martin-Luther-Gemeinde

 

 

Frohes neues Jahr! Zu früh?

Wenn Sie diesen Gemeindebrief im Dezember das erste Mal in den Händen halten, beginnt gerade, mit dem 1. Advent, das neue Kirchenjahr. Die Adventszeit ist eine Zeit der Erinnerung und der Erwartung, der Bereitung und der Buße. Wir gehen durch diese Zeit vor Weihnachten in Erwartung des Lichts, das durch Jesu Geburt im Dunkel unserer Welt und unseres Lebens erscheint. Wir sind in gespannter Erwartung auf das, was kommen wird.

Die Vorbereitungen auf das eine große Fest des Jahres, welches so sehr als Familienfest geprägt ist, gehen beizeiten los. Diese Zeit ist geprägt davon, es sich gut gehen zu lassen, so sehr, dass sie als Fastenzeit nicht wahrgenommen wird und bei dem das Wort „Buße“ stirnrunzelnd angesehen wird: „Buße? Das ist doch erst vor Ostern dran.“

Richtig, da auch. Weihnachten gehört zu den beliebtesten Feiertagen des Jahres und das sicher nicht nur weil es uns mindestens zwei freie Tage beschert. „Zu Weihnachten, darf man sagen, feiern die Menschen das zentrale Geheimnis des Lebens. Jeder ist einzigartig auf diese Welt gekommen, ist dort bewundert und bewahrt worden und bestätigt seine Lebensbejahung durch den Tausch von Geschenken“, schreibt Manfred Josuttis. Weihnachten birgt darüber hinaus aber auch den großen Neustart in sich. Das Hineinkommen Gottes in die Welt. Die Erneuerung des Versprechens von Gottes Liebe. Das Nicht-Aufgeben und das Festhalten Gottes am Menschen, an seiner Schöpfung.

Mit Weihnachten erinnern wir uns an Gottes Menschenfreundlichkeit. Daran, dass er uns seinen Sohn als Kind in unsere Welt gesandt hat und wie er als Mensch in dieser Welt gewirkt hat. Mit Weihnachten feiern wir die Menschwerdung Gottes, die auf die Erlösung des Menschen abzielt und uns direkt meint und mit Ostern im großen Ganzen gipfelt.

Einen kalendarischen Neustart haben wir mit dem 1. Januar. Das alte Jahr können wir dahinziehen lassen. Das Gute, das Gelungene mit hinüber nehmen in das neue Jahr. Alles andere lassen wir hinter uns, und wir haben das neue Jahr wie ein weißes Blatt Papier vor uns, das bemalt und beschrieben sein will.

Ich wünsche Ihnen und denen, die Ihnen am Herzen liegen, eine gesegnete Adventszeit mit Keksduft und Erwartung, mit Erinnerung und Einkehr, ein frohes und leuchtendes Weihnachtsfest mit Licht und Sternenglitzer und einen gesunden Start in das neue Jahr.

Pastorin Sandra Peters-Hilberling,

Martin-Luther-Gemeinde

 

 

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Etwas Schönes für die Ohren

Die Martin-Luther-Kirche hat vier Glocken, die auf die Töne d f g und b gestimmt sind. Das ist der Anfang des Lobgesangs: "Herr Gott, Dich loben wir." (Siehe Nr. 191 in unserem Gesangbuch, wo der Lobgesang einen Ton höher steht). Sie können sich die Glocken der Martin-Luther-Kirche hier anhören. 

Glockengeläut herunterladen (mp3)

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Die Glocken der Martin-Luther-Kirche - hier kurz vor dem Bezug des Glockenturms im Jahr 1963
Die vier Glocken der Martin-Luther-Kirche © MLK / Archiv