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Die Kirche ist weiter für Sie da !

Kirche in Zeiten von Corona

#Hoffnungsläuten

Die Nordkirche bietet geistlichen Beistand digital an:

https://www.youtube.com/channel/UC-b7btVeIrjzd75JNAIN8DA

Ein kleiner Beitrag angesichts des aktuellen Stillstand der Gemeindearbeit.


Hoffnungsläuten – Innehalten und Beten am Mittag eine Aktion der Nordkirche

Mittags um 12 Uhr läuten die Glocken – Zeichen der Hoffnung in schwerer Zeit. Denk an das, was dich tröstet und stärkt. Bitte für die Menschen, die Kraft brauchen!

Die Bischöfinnen und Bischöfe der Nordkirche rufen zu einer nordkirchenweiten Aktion auf. In ganz Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern sollen mittags um 12 Uhr die Glocken läuten, als Zeichen der Hoffnung in schwerer Zeit.

Glocken rufen Christen seit vielen Jahrhunderten zum Gebet.

In dieser Zeit können sie zum Erinnerungsruf für alle werden, sich einmal am Tag Zeit zu nehmen, um in sich zu gehen und neue Hoffnung und Kraft zu schöpfen.

Die Glocken erinnern:  Es ist an der Zeit, sich zu besinnen auf das, was tröstet und stärkt und uns weiterträgt angesichts dieser globalen Krise.

Es ist gut, ein Ritual zu haben, das uns erinnert: Wir gehören zusammen!

Das uns fragt: Was ist jetzt wichtig?

Glocken erreichen die Ohren und Herzen sehr vieler Menschen auch bei Ausgangsbeschränkungen; auch, wenn sie einsam in Pflegeheimen und Krankenhäusern liegen; auch, wenn sie allein in ihren Wohnungen sitzen.

Sie wollen Verbundenheit stärken, Trost und Hoffnung spenden.

Die kürzeste Definition von Religion ist: Sich zurückbinden an das, was trägt und hält!

Weitere Informationen:
http://aktuell.nordkirche.de/
#hoffnungsläuten   

Auch in allen Gemeinden des Alsterbunds läuten jetzt täglich um 12 Uhr die Glocken.

Pilgern geht auch allein !

Einladung zum einem Pilgerweg allein oder zu zweit vor der Haustür

Draußen unter freiem Himmel Gottesdienst feiern – das geht noch immer. In Corona-Zeiten nicht in großer Gemeinschaft, aber zu zweit mit dem Partner, der Partnerin oder in der Familie. Oder auch – das besonders im Moment!!! –  allein. Und das Schöne daran: Der Hund darf auch mit dabei sein.

Hier einige Ideen und Gedanken zum herunterladen: Download

Corona-Krise: Nordkirche startet ab morgen kostenlose Seelsorge-Hotline

„Damit Herz und Seele leichter werden in schwerer Zeit“

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) bietet ab dem 24. März eine kostenlose Seelsorge-Hotline für alle Menschen an, die unter den Folgen der Corona-Krise leiden. Unter der Nummer 0800 4540106 sind bis auf Weiteres täglich von 14 bis 18 Uhr ausgebildete Seelsorgerinnen und Seelsorger der Nordkirche erreichbar. Menschen, die beispielsweise unter emotionalen und psychischen Belastungen oder sozialer Isolation leiden, sowie kranke und alte Menschen, die seelsorgerliche Begleitung brauchen, können sich an die Seelsorgerinnen und Seelsorger wenden.

Die Seelsorge-Hotline wurde vom Hauptbereich Seelsorge und gesellschaftlicher Dialog der Nordkirche und dem Beratungs- und Seelsorgezentrum an der Hamburger Hauptkirche St. Petri (BSZ) eingerichtet. Die Initiative dazu ging von Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt aus: „Vieles belastet Menschen in diesen Tagen: Fragen, wie es weitergeht, Ängste vor Ansteckung und Krankheit und auch Sorgen um liebe Menschen oder die Zukunft des Arbeitsplatzes. Gestern haben wir erfahren, dass soziale Kontakte noch weiter eingeschränkt werden müssen. Das ist notwendig, wird aber besonders Menschen, die allein leben, belasten. Damit Herz und Seele leichter werden in schwerer Zeit, kann all das in der Seelsorge-Hotline zur Sprache kommen. Mit der Muttersprache der Kirche, der Seelsorge, sind Seelsorgerinnen und Seelsorger der Nordkirche für alle Menschen da, unabhängig von Glaube oder Religionszugehörigkeit.“

Pastorin Prof. Dr. Kerstin Lammer, Leiterin des Hauptbereichs Seelsorge und gesellschaftlicher Dialog, hebt hervor: „Wer hätte sich vorstellen können, dass sich unser Leben so schnell und radikal verändert? Einander nicht mehr berühren, soziale Kontakte vermeiden, Ausgangssperren – da kommen Ängste und Erinnerungen hoch. Wir denken besonders an Menschen, die jetzt allein sind. Wenn wir sie nicht mehr einladen und besuchen können, sind wir mit unserem seelsorglichen Gesprächsangebot eben anders für sie da: ganz Ohr am Telefon.“

Zum Start werden insgesamt 35 haupt- und ehrenamtliche kirchliche Fachkräfte abwechselnd an der Seelsorge-Hotline im Einsatz sein. Je nach Bedarf und Anzahl der Anrufe kann das Helferteam erweitert werden. Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt, Hauptbereichsleiterin Prof. Dr. Kerstin Lammer und der Leiter des Beratungs- und Seelsorgezentrums an der Hauptkirche St. Petri in Hamburg, Matthias Schmidt, rufen in einem Schreiben weitere ausgebildete haupt- und ehrenamtliche Seelsorgerinnen und Seelsorger dazu auf, sich für die Seelsorge-Hotline der Nordkirche zur Verfügung zu stellen.

Weitere Informationen der Nordkirche in der Corona-Krise:

Unter www.aktuell.nordkirche.de (http://www.aktuell.nordkirche.de) veröffentlicht die Nordkirche auf einer Sonderseite eine ständig aktualisierte Übersicht zu kirchlichen Angeboten in der Corona-Krise – unter anderem mit einem Nachrichtenüberblick sowie Hinweisen auf Gottesdienste und weitere geistliche und seelsorgerliche Angebote über Internet und Social Media, Fernsehen und Radio.