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Aktuelles aus Alsterdorf

Grün, ruhig, citynah - Alsterdorf ist mehr!

Dienstag, 21. November um 19:00 Uhr

4. Alsterdorfer Stadtteilversammlung

Älter werden im Quartier – ein Thema nicht nur für alte MenschenDie meisten Menschen wollen auch im Alter in ihrer eigenen Wohnung bleiben.Wie kann das gehen, wenn die Kräfte nachlassen und die Wege zum Supermarkt oder zu Freunden immer beschwerlicher werden? Womit können Jüngere gezielt unterstützen, damit ihre NachbarInnen am sozialen Leben beteiligt bleiben? Wie kann der regelmäßige Austausch zwischen Jugendlichen und SeniorInnen richtig Spaß machen? Welche  Seniorenangebote gibt es in Alsterdorf? Wie kann die kürzlich erarbeitete Fußverkehrsstrategie für Alsterdorf zur Mobilität beitragen?Die 4. Alsterdorfer Stadtteilversammlung widmet sich dem Thema „Älter werden im Quartier“.

Zu Gast sind: 

Reiner Behrends, Verein „Freunde alter Menschen e.V“, Koordinator Hamburg

Pastor Veit Buttler, Projekt „Zuhause alt werden“ und Anette Riekes, „Leben im Alter“, Ev. Gemeinderegion Alsterbund

Dr. Viktoria Wesslowski,  team red Deutschland GmbH, Vorstellung der Fußverkehrsstrategie für Alsterdorf
 
Dienstag, 21. November 2017
19 bis 21 Uhr
Martin-Luther-Kirche
Bebelallee 156


Ein kleiner Snack und Getränke stehen bereit. Der Eintritt ist natürlich kostenlos.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!


"Grün, ruhig, citynah - Alsterdorf ist mehr" ist eine halbjährliche Veranstaltungsreihe des Quartiersentwicklungsprojekts Q8 Alsterdorf, der Martin-Luther-Gemeinde und des Alsterdorfer Bürgervereins.

Ziel der Reihe ist es, die Alsterdorfer Bürgerinnen und Bürger über aktuelle Entwicklungen in ihrem Stadtteil zu informieren, vor allem aber den Austausch, die Vernetzung und die Eigeninitiative der Menschen vor Ort zugunsten einer Verbesserung ihrer lokalen Lebenswelt zu stärken.

 

 

Alsterdorf hilft Geflüchteten

Ein Artikel aus der Alster-Dorfzeitung des Alsterdorfer Bürgervereins.

Unser ehemaliges Gemeinderatsmitglied Heinz-Peter Jungblut berichtet über seine ehrenamtliche Arbeit mit Flüchtlingen.

Alsterdorf hilft Geflüchteten

Im Juni sind die ersten Familien in die Folgeunterkunft für Geflüchtete im Maienweg 77 eingezogen. Die lange Zeit leer stehenden Reihenhäuser dienen den Menschen als neues Zuhause. In jedem Haus sind zwei Wohnungen, die von 4 bis 8 Personen bewohnt werden. Zusätzlich zu den Häusern werden auch Modulbauten errichtet, so dass letztlich 198 Menschen dort wohnen werden.

Die Informationsveranstaltungen in der Martin-Luther-Kirche waren sehr gut besucht, das Interesse war enorm und man spürte eine große Bereitschaft zum Helfen. Auch ich gehörte zu den Bewohnern, die mehr über die neuen Mitbewohner wissen wollten und so ließ ich mich als Ehrenamtlicher offiziell registrieren und meldete mich für die Gruppe "Begleitung".

Doch bevor man als Ehrenamtlicher etwas tun darf, muss ein Vertrag mit fördern & wohnen geschlossen werden, in dem die Aufgaben, Rechte und Pflichten beschrieben sind. Außerdem benötigt man ein polizeiliches Führungszeugnis. Dann kann es allerdings losgehen.

Die ersten Erfahrungen waren spannend und sehr lehrreich. Es ist eben doch ein Unterschied, ob man über Flüchtlinge spricht oder mit Ihnen. Da ein wichtiger Grundsatz der ehrenamtlichen Arbeit mit geflüchteten die Verschwiegenheitspflicht ist, werde ich nur anonym und allgemein berichten.

Gleich der erste "Auftrag" führte mich quer durch Alsterdorf: Zwei Schülerinnen suchten einen Ferienjob und ich wurde gebeten, dabei zu unterstützen. Für mich wichtig: Keine Emails, kein Telefon, sondern persönliche Kontaktaufnahme. Und das führte schnell zum Erfolg; das freundliche Entgegenkommen der Alsterdorfer Geschäftsleute und der anderen Institutionen ist bemerkenswert. Überall standen die Türen offen und es gab nur nette Worte. Wichtig ist bei den Gesprächen auch Ehrlichkeit, nicht immer passen die Vorstellungen zusammen. So wurde deutlich, dass ein "Ferienjob" doch nicht das richtige war. Nun haben aber beide Mädchen ein Praktikum, das auch in ihrer Schule anerkannt wird. Darüber kann man sich nur freuen.

Es gibt alle 14 Tage ein "Begegnungstreffen" im Gemeinschaftshaus der Unterkunft. War das erste Treffen noch etwas chaotisch, weil die Kinder mit den vielen Spielangeboten deutlich überfordert waren, so lief das zweite Treffen am 28. Juli viel ruhiger ab. Sowohl die Bewohner als auch die Ehrenamtlichen haben gelernt. Bei diesem Treffen wurden viele konkrete Maßnahmen verabredet und auch umgesetzt. So konnten mehr als neun Kinder in den umliegenden Kindergärten angemeldet werden. Die Anmeldung führen die Ehrenamtlichen selbst durch und sind dann Mittler zwischen Kindergarten und Eltern. So ist man bei den ersten Besuchen der Eltern mit den Kindern in der KiTa mit dabei. Da ich ja auch vierfacher Großvater bin, habe ich etwas Erfahrung und muss sagen, dass mir diese Aufgabe sehr viel Freude bereitet.

Zur Betreuung der Familien gehört auch die Begleitung zu Behörden und Ärzten und Firmen. Es ist auch hier erstaunlich, wie hilfsbereit bisher alle waren. Die Eingangsgespräche sind immer gleich: "Ich bin ehrenamtlicher Betreuer..." und schon öffnen sich die Türen. Erstaunlich auch, wie breit gefächert die Angebote in unserer Stadt sind und wie hervorragend alles organisiert ist. Der Lohn für unser ehrenamtliches Engagement ist die Dankbarkeit der Menschen, die sich über Kleinigkeiten freuen können, die für uns Selbstverständlichkeiten sind.

Heinz-Peter Jungblut

ABV lädt zum Lauftreff ein

Immer Mittwochs um 18:00 Uhr

Lauftreff des Alsterdorfer Bürgervereins

In den Alsterdorfer Bürgerverein (ABV) kommt Bewegung. Zu den neuen Angeboten gehört der Lauftreff, der mittwochs um 18.30 Uhr in der Alsterdorfer Straße 254 startet.

Initiiert wurde die ABV-Laufgruppe von dem neuen Mitglied Mandy Korch, die sich über einen gelungenen Start freuen konnte. Unter der Leitung von Lauftrainer Leon Ralf geht es rund sechs Kilometer am Alsterlauf entlang. Neue Mitläufer sind willkommen. 

Mehr Informationen finden Sie hier